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Exkursion der 5. Klassen nach Frankfurt ins Senckenberg Naturmuseum

Nicht nur dem Ort Schule entfliehen, sondern auch der Zeit! Die Klassen 5 waren diese Woche auf Exkursion in Frankfurt und tauchten im Senckenberg Naturmuseum in eine Welt ein, die Millionen Jahre alt ist. Besonders beeindruckend waren die riesigen Dinosaurierskelette und die zahlreichen Fossilien. Vor allem versteinerte Knochen, Zähne und Pflanzenreste riefen große Begeisterung hervor und machten deutlich, wie Forschende mithilfe solcher Funde mehr über das Leben auf der Erde vor Millionen von Jahren herausfinden können. Geschichte hautnah erleben? Kein Problem mit der berühmten Dinosaurier-Mumie „Edmond“, die sogar noch Abdrücke der Haut eines Dinosauriers aufweist.

Besonders beeindruckend und vor allem wichtig zu sehen ist, dass das System Erde vernetzt ist und wie die komplexen Zusammenhänge in der Natur funktionieren – also wie Pflanzen, Tiere und andere Organismen miteinander und mit ihrer Umwelt verbunden sind. Dabei geht es sowohl um die belebte Umwelt (z. B. Tiere und Pflanzen) als auch um die unbelebte Umwelt wie Gesteine, Klima oder Wasser.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf zu verstehen, wie der Mensch die Erde verändert und welche Folgen diese Veränderungen für Natur und Artenvielfalt haben. Die Erkenntnisse aus dieser Forschung sind nicht nur für die Wissenschaft wichtig, sondern auch für unsere Gesellschaft. Sie helfen dabei, Probleme besser zu verstehen und Lösungen für die Zukunft unseres Planeten zu entwickeln.

Wenn Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit bekommen, gemeinsam zu lernen, zu entdecken und sich direkt vor Ort darüber auszutauschen, dann steigt nicht nur die Begeisterung, sondern auch die Neugier für die Wissenschaft. Das sind die Gründe, warum uns das Lernen an anderen Orten so wichtig ist und unsere Lernenden so sehr davon schwärmen.